Sonntag, 28. Februar 2021

Rezension - Mein außerirdischer Freund

     

Darum gehts:
Ein ganz normaler Junge hat viele Freunde und möchte diesen auch gefallen. Daher macht er entweder alles nach, oder einfach so mit. Ohne zu hinterfragen warum eigentlich.
Da bekommt er für ein paar Tage Besuch von einem Außerirdischen. Das ist ganz schön aufregend, aber auch sehr anstrengend. Denn der Austauschschüler kennt die Gepflogenheiten seiner Gastfamilie nicht und hinterfragt alles und immer.
Warum hilfst du nicht? Warum darf sie nicht mitspielen? Der Junge ist damit ganz schön überfordert, denn im Grunde hat er für seinem Handeln keine zufriedenstellende Antwort.
Und plötzlich fängt der Junge selbst an zu überlegen... Ja warum eigentlich?


Ich finde...
...dass "Mein außerirdischer Freund" ein schönes Buch und eine warmherzige Geschichte über das Hinterfragen ist. Sie regt uns kleinen Leser zum Nachdenken an und hat mich persönlich auch dazu animiert die Situation im Buch richtig zu stellen. Denn man lacht niemanden aus, nur weil es alle anderen tun. Oder man muss nichts verbotenes machen, nur um dabei zu sein.

Wir sind alle mal frech oder handeln weil es die gesamte Gruppe so macht, obwohl es nicht richtig ist. Aber man sollte die Dinge unbedingt hinterfragen und vor allem drüber nachdenken ob man das nun macht, weil es alle machen, oder weil ich das so möchte.
Diese Geschichte zeigt den kleinen Kindern wissbegierig alles zu hinterfragen und darüber nachzudenken wie sie es lieber täten.

Die Bilder im Buch dazu sind himmlisch. Die Zeichnungen sehen aus, als wären sie mit Wasserfarben gemalt. Ich war auf Anhieb begeistert. Vor allem das außerirdische Wesen hat es mir angetan. Ich nehme an, dass das Alien für die Vielfältigkeit der Personen steht, mit denen wir uns in unserem Umfeld bewegen. Clever gewählt. ;)
Generell sind die Figuren im Buch außergewöhnlich und divers, was sie einfach toll werden lässt. Figuren mit großen Glubschaugen finde ich immer besonders lustig und ansprechend. Auch die Emotionen in den Gesichtern der Protagonisten sind sehr gut zu erkennen. Verlegenheit, Unsicherheit, Traurigkeit, Erkenntnis, Freude, Spaß...



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Dieses Bilderbuch von Rocio Bonilla regt wunderbar dazu an, zuerst nachzudenken, die Situation selbst einzuschätzen und dann auch sozial danach zu reagieren. Klar möchte man seinen Freunden gefallen und handelt dann nicht immer moralisch korrekt. Aber muss das auf Kosten anderer sein? Kinder werden hier ganz gezielt gefragt "WARUM?". Und schon rattert das Köpfchen.

Ein kleiner feiner Beitrag, Kindern zu zeigen, das hinterfragen, nachdenken, eine eigene Meinung bilden und selbst entscheiden, ganz wichtige Dinge sind, um zu lernen sich selbst zu reflektieren.


Ich vergebe 5 Löwen :D
Mein Bewertungssystem

ROARRRRR euer Leon :-)


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